Zevener Jugend im Harz

Das erste April-Wochenende 2018 nutzten ein paar Jugendliche aus Zeven, um gemeinsam in den Harz zu fahren. Der Zevener Jugendleiter Rally berichtet…

Vom 06.04 – 08.04 machten Tamara, Katharina, Lotta, Benni, Joni und ich einen Ausflug in den Harz. Leider konntet ihr nicht alle daran teilnehmen. Nichtsdestotrotz sollte der Ausflug stattfinden. Einen Bus hatte ich dafür erst kürzlich dazu angemietet. Ein Zevener Autohändler annoncierte den Bus im Sonntagsjournal und das Wochenende konnten wir diesen dann für uns reservieren und das sogar kostenlos. Am Freitag gegen 17.00 Uhr trafen wir uns an der Kirche. Nachdem wir zusammen Proviant eingekauft hatten, fuhren wir los. Gegen 20.00 Uhr kamen wir in Sankt Andreasberg in Bahni´s Hütte an. Nach einer ordentlichen Stärkung wurden die Karten gemischt und wir widmeten uns dem Spiel „Schwimmen“ bis alle müde waren und schlafen gingen.

Am frühen Samstagmorgen wurde ein leckeres Frühstück vorbereitet, ein Lunchpaket für jeden fertig gemacht und gegen 10.00 Uhr legten wir mit unseren Unternehmungen los. Als erstes besuchten wir einen Soldatenfriedhof in der Nähe von Torfhaus. Im letzten Kriegsmonat April 45 sind dort ca. 120 zum größten Teil junge Menschen dem Krieg zum Opfer gefallen. Nach einem gemeinsamen Gebet für die Seelen machten wir uns auf, um die Hermannshöhle im Rübeland zu besichtigen. Hier ging es treppauf  treppab und die Muskeln wurden gut beansprucht. Nach dieser Besichtigung fuhren wir mit unserem Bus weiter zum Hexentanzplatz nach Thale. Gestärkt ging es dann auf unsere Wanderung talwärts. An einem Flusslauf machten wir eine Pause, bevor es anschließend mit der Seilbahn wieder  nach oben ging. Zum Abschluss gehörte eine Runde Sommerbob fahren. Danach sollte es zurück gehen, weil wir am Abend grillen wollten. Kaum losgefahren, stießen wir auf ein Ehepaar mit einem kleinen Kind von ca. 8 – 10 Jahren. Sie hatten den Bus verpasst und wollten es nun mit trampen versuchen. Die Jugend animierte mich, sie doch mitzunehmen, da wir drei Plätze im Bus frei hatten. Gesagt getan und schon saßen die drei bei uns im Bus. Nachdem wir erklärt hatten, warum wir unterwegs sind, erzählte uns der Mann, dass er auch gläubig sei. Kurz bevor wir anhielten, hatte er zu Gott gebetet, er solle einen Engel vorbeischicken. Diese Nachricht ist wohl bei uns angekommen, obwohl wir doch fast ausschließlich  schlechten (Handy) Empfang hatten. Nachdem wir die Familie an ihrer Unterkunft abgesetzt hatten, fuhren wir zu unserer Hütte zurück. Anschließend wurde gegrillt und der Abend klang wiederum mit Kartenspielen „Phase 10“ aus.

Für den Sonntag hatten wir vor, nach Bad Harzburg zum Gottesdienst zu fahren. Abfahrt sollte um 09.10 Uhr sein und wir kamen nach einem leckeren Frühstück, aufgeräumter Hütte und gepacktem Bus wirklich pünktlich los. Ich war einfach nur begeistert von euch. Nach dem Gottesdienst ging es zurück nach Hause. Unterwegs stärkten wir uns bei Mc D. und gegen 14.00 Uhr waren wir wieder an unserer Kirche. Fazit dieser Reise: Das war nicht unser letzter Ausflug und beim nächsten Mal darf der Bus ruhig voll besetzt sein. Hier noch ein paar Kommentare:

  • Benni: „ Ich fand die Gemeinschaft sehr schön, besonders das Grillen und die Kartenspiele“.
  • Lotta: „Das fand ich auch. Unseren Ausflug fand ich auch sehr schön, nur habe ich noch nie jemanden so aggressiv Kaugummi kauen sehen wie unseren Guide in der Tropfsteinhöhle“.
  • Joni: „Ja das Grillen und Karten spielen war nice“.
  • Tamara: „Die Gemeinschaft war schön, obwohl nicht viele mit waren. Und ich fand das Programm total entspannt“.
  • Katharina: „Eigentlich wurde schon alles gesagt. Nur dass man die Leute außerhalb der Kirche erleben konnte und es ganz viel Spaß gemacht hat“.