Dein Jugendleiter, das unbekannte Wesen

Am Donnerstag den 18. Mai fand im Vorkeimhaus auf dem Doosthof ein Bezirksjugendabend statt. Das Motto für diesen Abend lautete „Dein Jugendleiter, das unbekannte Wesen“.

Kurz nach 19.30 Uhr trafen die (fast) letzten Jugendlichen ein und nachdem die „neuen Jugendlichen“ durch Torben begrüßt wurden, starteten wir mit einem Gebet. Bei dem Eröffnungsspiel ging es um jeweils drei Geheimnisse der Jugendleiter die von den Jugendlichen zugeordnet werden sollten. Drei Gruppen wurden gebildet. Jens verteilte die auf Zetteln niedergeschriebenen Geheimnisse unter den Gruppen. Gemeinsam wurde nun überlegt, welches Geheimnis zu welchem Jugendleiter passte. Die Lösung war verdeckt auf den Zettel geschrieben und somit konnte das Geheimnis schnell gelüftet werden. Die Gewinnergruppe sollte ein Glas Bonbons bekommen. Alle drei Gruppen lösten jeweils 3 Geheimnisse der JL auf. Also wurden die Bonbons zum Schluss an alle verteilt. (Aus Schweigepflichtgründen führen wir nicht die Geheimnisse der JL auf. Die bleiben hoffentlich bei den Jugendlichen unter Verschluss.
Das nächste Spiel fand draußen statt. Obwohl es ein bisschen nieselte, bildeten die Jugendlichen einen großen Kreis. Einige Jugendleiter stellten sich hinter die Jugendlichen und baten sie, sich einfach einmal fallen zu lassen. Hier und da war noch ein wenig Angst zu spüren, die aber nach guten Zureden der JL abgebaut wurde und sich ein jeder in die Arme der Jugendleiter fallen lassen konnte. Was sollte nun das Ganze bedeuten, fragte man die jungen Leute. Schnell war die Antwort parat. Es ging hier ganz klar um „Vertrauen“. Vertrauen zum Jugendleiter finden.

Wozu benötigen wir Vertrauen?
Hierzu hatten sich die Jugendleiter etwas Besonderes ausgedacht. Der JL als Schauspieler war hier gefragt. Schauspieler aber nur für vier Szenen, welche in jeder Ecke des Vorkeimhauses gespielt wurden. Der erste Jugendliche hatte schwer zu tragen. Gespielt wurde er von Ingo. Er ging mit seinen Sorgen und Problemen zu Jörg. Er half ihm mit einem „Rucksack“, so dass diese Last zumindest besser verteilt wurde und somit leichter getragen werden konnte. Der zweite Jugendliche wurde von Jonas gespielt. Er ging zu seinem Jugendleiter Jürgen und vertraute ihm seine Sorgen an seinem Arbeitsplatz an. Der dritte Jugendliche, gespielt von Jens hatte echte Sorgen mit seiner Freundin. Es drehte sich alles nur um sie. Er konnte nichts mehr mit seinen Freunden unternehmen und kam damit nicht klar. Er bat Torben als Jugendleiter um Rat. Zum Schluss traf sich Ralli, der ebenfalls einen Jugendlichen spielte, mit Jörg. Ralli erzählte seinem JL, dass er durch die vielen Schicksalsschläge keinen Glauben mehr habe und sich erst einmal fernhalte aus den Gottesdiensten usw. Der JL sollte nur zuhören und nicht mit Lösungen kommen. Die beiden vereinbarten, dass sie in Kontakt bleiben und der Vorsteher es ruhig wissen darf, aber mehr nicht. Im Anschluss wurde der JL von seiner Frau, gespielt von Mirja noch ein wenig ausgefragt und er betonte ganz klar, dass er Schweigepflicht hätte und seine Frau das nicht wissen müsse. Am Ende wurden noch einmal ganz klar die Pflichten der Jugendleiter herausgehoben. Es gilt ganz klar die Schweigepflicht. Das waren vier Beispiele, wie so ein Gespräch des Vertrauens, in der Amtssprache nennt man es „Seelsorgegespräch“, als Jugendlicher mit seinem Seelsorger aussehen könnte.

Was sollte der Abend bringen?
Die Jugendleiter sind in der Neuapostolischen Kirche nicht nur für nette Jugendabende oder diverse Ausflüge da, sondern sie haben ein richtig schönes Produkt anzubieten. „Seelsorge“ heißt es und hier kann ein jeder Jugendlicher davon Gebrauch machen. Herausgestellt wurde das am Schluss der Stunde durch Plakate, die die Jugendleiter hochhielten. Was stand auf diesen Plakaten? Verständnis, individuell, jederzeit, top secret, du entscheidest, ohne Risiken und Nebenwirkungen, egal was, wo du willst.
Um das Ganze noch abzurunden, las Marlen eine Kurzgeschichte von Momo vor, denn Momo war die perfekte Zuhörerin. Nach dem Abschlussgebet wurde gegrillt und die Gemeinschaft weiter gepflegt. Danke an alle, die mitgemacht haben und danke, dass es ein richtig toller Abend war. Das geht nur mit euch.