Gott macht keine Ferien

Am Sonntag, den 13. August 2017, fand in der Kirche in Hamburg Barmbek ein Jugendgottesdienst für den Großraum Hamburg statt. Auch der Bezirk Stade war mit eingeladen.

„Gott macht keine Ferien“

Auch wenn die Jugendlichen in Niedersachsen bereits wieder zur Schule gehen und die Ferien schon zu Ende sind, regte das Motto nicht nur die Hamburger zum Nachdenken an. Und so kamen über 300 Jugendliche aus den vier Hamburger Stadtbezirken und den Bezirken Stade und Lüneburg zu einem großen gemeinsamen Jugendgottesdienst zusammen. Es war nach dem Jugendauftakt-Gottesdienst in Harburg bereits das zweite Mal in diesem Jahr und so konnte man wie schon im Januar wieder viele Freunde und Bekannte aus anderen Gemeinden und Bezirken treffen. 

„Klartext“ und „alte Kamellen“

Der Gottesdienst wurde von Apostel Falk gehalten, der mit einem Bibelwort aus Galater 5, Vers 13 diente: „Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem anderen. Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ In seiner Predigt stellte der Apostel heraus, dass mit der Freiheit des Menschen auch eine Verantwortung einhergehe. Gleichzeitig machte er klar, dass die Kirche heutzutage niemandem mehr Vorschriften mache, wie man sein Leben zu führen habe. Gleichwohl trete die Kirche aber für bestimmte Werte ein und böte damit Orientierung. Durch anschauliche Beispiele regte die Predigt zum Nachdenken über die eigene Verantwortung an: Sexualität, Abtreibung, Schöpfungsverantwortung, Massentierhaltung, Jobsuche oder Umgang mit dem Nächsten.  Letztlich bliebe es also trotz aller Freiheiten bei der „alten Kamelle“: Liebe deinen nächsten wie dich selbst. Das Evangelium ändert sich nicht.

Werbung und Brunch

Nach dem Gottesdienst gab es noch zwei Werbeblöcke. Erstens für den neuen Jugendchor Nord und zweitens für das Pop-Oratorium, das 2018 in Leipzig aufgeführt wird. Informationen und das Anmeldeformular findet ihr unter www.pop-oratorium.de oder hier. Anschließend wurde das Buffet mit mitgebrachtem Fingerfood gestürmt und die Zeit genutzt, um zu schnacken, sich kennen zu lernen oder die Sonne auf dem Kirchenparkplatz zu genießen.