„Ein Wochenende mit Gott“

Am Freitag, den 25. August, trafen wir uns in der stader Kirche zu einem Filmabend: Thematisch stimmten wir uns damit auf den Jugendabend im September ein, der unter der Frage stehen wird, warum Gott Leid zulässt.

20 Jugendliche waren der Einladung gefolgt und kamen gegen 19 Uhr zusammen, um gemeinsam einen Filmabend zu verbringen. Popcorn und Cola standen schon bereit und so versorgt ging es dann in den Film. Nach dem Gebet und kurz bevor der Film gestartet wurde, kam die obligatorische Frage von Jens: „Möchte noch jemand ein Eis?“ Und so kam dann auch richtige Kino-Atmosphäre auf: Dunkelheit, leises Geraschel der Popcorntüten, ab und zu ein kleiner Huster… Los ging‘s. Der Film handelte von einem Familienvater, dessen jüngste Tochter entführt und umgebracht wurde. Er selbst konnte das Erlebte nicht verarbeiten und die ganze Familie litt unter der Situation. Der Vater machte Gott große Vorwürfe und konnte nicht mehr an dessen Liebe und Begleitung glauben. Was ihm dann allerdings wiederfuhr sollte ihm helfen die Situation zu akzeptieren und mit ihr umgehen zu lernen: Er verbrachte ein Wochenende mit Gott und lernte viel über sich selbst und über Gott. Traum – Nahtoderfahrung – Realität? Der Zuschauer muss sich am Ende ein eigenes Urteil bilden. Jedenfalls lernte er mit der Situation umzugehen und  überwand sein Leiden, obwohl er keine Antwort auf die Frage nach dem „Warum?“ bekommen hatte. Eben dieser Frage werden wir im kommenden Bezirks-Jugendabend nachgehen. Er findet statt am Donnerstag, den 28. September.