Jugendtag 2017 in Bremen - Grenzenlos

Der Jugendtag für die Jugendlichen des Apostelbereichs Schulz fand am Entschlafenen-Sonntag, den 05. November 2017, in Bremen statt. Daher  machten sich auch zwei große Reisebusse aus dem stader Bezirk auf den Weg nach Bremen.

Zum ersten Mal fand am 05. November 2017 ein Jugendtag der Neuapostolischen Kirche im BLG-Forum in Bremen statt. Vor dem Hintergrund der Gebietskirchenfusion und des anstehenden großen Jugendtags 2018 in Leipzig organisierten die Apostelbereiche dieses Jahr regionale Jugendtage. Nachdem die anderen Apostelbezirke ihre Jugendtage bereits im  Laufe des Jahres erlebt hatten, war es nun auch für gut 700 Jugendliche aus den Bezirken Emden, Wilhelmshaven, Oldenburg, Bremen, Wesermünde, Stade, Hamburg-Ost und Hamburg Süd soweit. Und so begann der Tag für die stader Jugendlichen um 7:45 Uhr an der Kirche, von wo aus die Busse nach Bremen aufbrachen.

Jugendstunde am Vormittag

Die Jugendstunde begann um kurz nach 10 Uhr mit einigen NAK-Werbespots. Nach dem Gebet des Apostels und der Vorstellung des Gastapostels starteten die Jugendlichen aus verschiedenen Bezirken mit ihren Beiträgen zum Thema des Tages: „Grenzenlos“. Mit einem Medley verschiedener populärer Songs startete ein Jugendchor aus Wilhelmshaven und eröffnete erste Perspektiven auf die Begriffe Grenzen und Freiheit. Die Jugendlichen aus Emden, Oldenburg und HH-Ost setzten das Programm mit Bühnenspielen und Filmbeiträgen zum Thema fort. Interviews und eine „Lichtumfrage“ aus HH-Süd sowie ein Theaterstück aus Stade und ein extra komponiertes Lied von Thea und Jannick aus Harsefeld schlossen den Vormittag ab. Es wurde deutlich, dass wir als Menschen selbst Grenzen ziehen. Jesus hingegen war ein Grenzüberschreiter. Er wandte sich bewusst den Ausgegrenzten zu. Und genau wie auf der Erde so wirkt seine Kraft auch im Jenseits.

Gottesdienst am Nachmittag

Nach dem Mittagessen und einem „Offenen Singen“ legte Apostel Schulz dem Gottesdienst ein Bibelwort aus Hebräer 4,16 zu Grunde: „Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.“ Zunächst stellte er allerdings heraus, dass es bei einem Entschlafenen-Gottesdienst nicht um den Tod, sondern um das Leben gehe. Ähnlich der Samariterin am Brunnen, die von Jesus nicht verloren gegeben worden sei, gebe Jesus keinen Menschen verloren. Durch Jesu Opfertod seien auch im Jenseits die Bereiche von Gut und Böse überbrückbar. Seelen könnten  sich dadurch verändern. Dazu bedürfe es aber einer Berührung – vielleicht durch ein Gebet. Und dann sei Gott schon da und erwarte jede Seele. Apostel Mutschler aus Hannover ergänzte, dass es ohne eine gewisse Aktivität nicht funktioniere. Um die Gnade zu empfangen, müsse man hinzutreten. Egal, welches Leben man geführt habe, brauche man dabei keine Angst vor Gott zu haben. Gottes grenzenlose Liebe überwinde auch den Tod. Der Bezirksälteste Löhden aus dem Bezirk Stade zeigte anschließend noch auf, dass dieser wundervolle Glaube, dass die Sonne auch auf der anderen Seite weiter scheine, uns ermutigen sollte denen Hoffnung und  Mut zu geben, die sich verloren fühlen.

Gegen 18 Uhr waren wir schließlich zurück in Stade und konnten auf einen abwechslungsreichen und schönen Jugendtag 2017 zurückblicken. Nächstes Jahr geht es dann im Rahmen des ersten Jugendtags der Gebietskirche Nord-und Ostdeutschland und des Pop-Oratoriums nach Leipzig. Schon angemeldet? ;-)