Sommerurlaub

14 Jugendliche machten sich am 21. Juli auf den Weg nach Dänemark, um eine Woche Sommer, Sonne, Strand, Erholung und Spaß zu erleben.

Schon Monate vorher entstand die Idee bei einigen Jugendlichen, gemeinsam in die Ferien zu fahren und so wurde geplant, nach Mitfahrern gesucht, ein Haus gebucht, fröhliche Vorbereitungstreffen abgehalten, eingekauft, ein Anhänger organisiert und gepackt. Und dann ging es los: 14 Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren quälten sich durch den Ferienwochenend-Stau auf der A7 nach Dänemark bis nach Faaborg. Dort ging die Fähre nach Lyo, einer kleinen Insel mit gut 90 Einwohnern in der Ostsee. Wir erlebten eine Woche mit perfektem Urlaubswetter, glasklarem und gut temperiertem Ostseewasser, gutem Essen, harmonischer Stimmung, wunderschönen Sonnenuntergängen am Strand, lustigen Spielerunden („Schwap, Schwip, Schweps, Uno-letzte-Karte, Amen!“ (Insider) und Dschungel-Speed), Film- und Fifa-abenden (Beamer, Leinwand und Playstation gehörten natürlich ins Reisegepäck), einer Lan-Party, u.v.m. Und was wir alle in Dänemark gelernt haben: Taschenmesser eigenen sich nicht zum Wassermelone schneiden…. PS: Das Ding ist, der Wind ist Schuld! 

Auch eine Andacht gehörte dazu

Da wir am 22. Juli den Ferien-Jugend-Gottesdienst in Harsefeld verpassen würden, war der Wunsch da, eine kleine Andacht zu feiern. Und so versammelten wir uns am Sonntagmorgen nach einem ersten ausgedehnten Frühstück mit allem was das Herz begehrte gegen 13 Uhr im Gemeinschaftsraum. Kurzerhand wurden das mitgebrachte E-Piano aufgebaut, die Jugendtags-Notenhefte ausgepackt, ein kleines Rednerpult improvisiert und Stühle im Halbkreis aufgebaut. Thematisch ging es um Asaf, den Schreiber des 73. Psalms, der zunächst zweifelt und sich fragt, warum es den Gottlosen so gut gehe, die Gerechten jedoch  Leid ertragen müssten. Im Laufe des Psalmes erkennt er jedoch, dass der Sinn des Lebens nicht im irdischen Leben sondern im ewigen Leben liege, welches die Gottlosen nicht erreichen würden. Daraus erfährt er Kraft und Trost und geht mit Mut in die Zukunft. Ein weiterer Schwerpunkt der Gedanken war, dass die Welt aber eben nicht nur Leid und Schlechtes bereithalte, sondern im Gegenteil sehr viel Gutes. Besonders in den kleinen Dingen könne man Gott und seine Liebe zu den Menschen immer wieder entdecken. Mit der richtigen Perspektive gehe es einem damit auf den zweiten Blick sogar deutlich besser als denen, die von Gott und seiner Liebe nichts wissen wollen.